“Grazie all’approvazione di un nostro emendamento si è chiarito e confermato che i ricorsi in materia di lavoro restano competenza della Provincia autonoma di Bolzano. Si risolve così una vicenda che rischiava di generare incertezza normativa e, nei fatti, ridurre le competenze della nostra Provincia su una materia su cui le prerogative sono già limitate.”

Così nel suo intervento in aula il senatore della SVP Dieter Steger sul provvedimento Crisi Aziendali.

“Importante poi è l’emendamento, sempre proposto dal nostro Gruppo a prima firma del collega valdostano Lanièce, con cui si è riconosciuta la stagionalità del lavoro per gli impianti a fune, a riprova di un’attenzione e di una sensibilità alle nostre istanze.

Tuttavia ci aspettavamo più coraggio sul superamento delle norme introdotte dal decreto crescita che sta mettendo in grave difficoltà le imprese che operano nell’edilizia e per l’efficientamento energetico. Oggi le imprese sono chiamate a riconoscere uno sconto ai clienti, per poi recuperare l’importo sotto forma di sgravi fiscali spalmati negli anni. L’intento della norma è condivisibile ma, per come è stata strutturata, costringe le imprese a fare da cassa, con un grave problema di liquidità soprattutto per le piccole e medie. Allo stesso tempo bisognava farsi carico della crisi che rischia di investire il settore turistico-alberghiero dopo il fallimento della Thomas Cook.

Su questi ambiti in Commissione c’è stato un primo passo in avanti con l’accoglimento di ordini del giorno che anch’io ho sostenuto, ma è evidente che da soli non bastano. Ci vogliono misure immediate, per far sì che le agevolazioni sulle ristrutturazioni non ricadano poi su imprese che avrebbero seri problemi di liquidità e per dare aiuto agli albergatori coinvolti nel fallimento della Thomas Cook. Da parte nostra – ha concluso Steger – solleciteremo il Governo a interventi in tale direzione con la Legge di Bilancio. Questi settori non possono e non devono aspettare.”

 

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SVP-SENATOR DIETER STEGER IN SEINER STELLUNGNAHME ZU DEN GESETZLICHEN MASSNAHMEN BETREFFEND DIE VERMEIDUNG VON UNTERNEHMENSKRISEN: LAND SÜDTIROL BLEIBT FÜR ARBEITSRECHTLICHE REKURSE ZUSTÄNDIG

“Dank unseres Abänderungsantrages, der gestern von der zuständigen Kommission angenommen worden ist, bleiben die arbeitsrechtlichen Rekurse auch weiterhin im Zuständigkeitsbereich des Landes Südtirol.“

Dies betonte SVP-Senator Dieter Steger heute im Plenum bei der Behandlung der Maßnahmen, um Unternehmenskrisen zu vermeiden.

„Eine Angelegenheit, die zu rechtlicher Verunsicherung geführt hat, ist aus der Welt geschafft: Die Zuständigkeiten des Landes Südtirol in einem Bereich mit bereits eingeschränkten Sonderrechten bleiben erhalten. Ein Beweis dafür, dass die neue Regierungsmehrheit unseren Anliegen eine besondere Aufmerksamkeit und Sensibilität entgegenbringt.“

„Ein wichtiger Schritt war auch der Änderungstrag, den Kollege Albert Lanièce als Erstunterzeichner vorgelegt hat: Mit diesem wurde der saisonale Charakter der Arbeitsverhältnisse bei Aufstiegsanlagen anerkannt.“

„Wir hätten uns aber trotzdem mehr Mut seitens der Regierungsmehrheit gewünscht, um gewisse vom ‚Wachstumsdekret‘ eingeführten Maßnahmen zu überwinden. Diese führen besonders für Unternehmen, die im Bauwesen und in der energetischen Sanierung tätig sind zu gravierenden Schwierigkeiten.”

„Die betroffenen Betriebe müssen ihren Kunden heute für ihre Leistungen einen Preisnachlass gewähren, der dann erst in den Folgejahren schrittweise über Steuererleichterungen wieder zurückgeholt werden kann. Die eigentliche Absicht dieser Maßnahme, nämlich den Kunden die staatliche Beihilfe sofort zukommen zu lassen, anstatt diese in einem Zehnjahreszeitraum über Steuerguthaben zu gewähren, ist nachvollziehbar. Tatsächlich zwingt sie aber die Betriebe, die Aufgaben eines Kreditinstituts zu übernehmen – was zu folgenschweren Engpässen in der Liquidität und im schlimmsten Fall zum Bankrott, vor allem von mittleren und kleinen Unternehmen, führen kann. Dies ist nicht gerechtfertigt.“

„Gleichzeitig wäre auch Verantwortung für die sich nach dem Konkurs des Reiseanbieters Thomas Cook anbahnende Krise im Tourismusbereich zu übernehmen gewesen.“

„In diesen beiden Fällen hat die zuständige Gesetzgebungskommission im Senat einen ersten wichtigen Schritt getan, indem sie zwei entsprechende Beschlussanträge, die auch von uns unterstützt wurden, angenommen hat. Diese allein reichen aber nicht aus. Es braucht vielmehr unmittelbare Maßnahmen, um diese Probleme tatsächlich zu lösen.“

„Die Regierung ist deshalb dringend aufgefordert, im Haushaltsgesetz die in den Beschlussanträgen vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass diese notwendigen Maßnahmen nicht auf die lange Bank geschoben werden, so abschließend Senator Steger.“